Adventskalender
Die Adventszeit ist die Zeit der Nascherei. Sehr viele Kalender sind mit kleinen und großen Leckereien gefüllt. Ich bin auch so eine Naschkatze, der es sehr schwer fällt, sich zu beherrschen. Damit eurer und meiner Figur dieses nicht zum Verhängnis wird und wir fröhlich weiter naschen können, fülle ich meinen Adventskalender dieses Jahr nicht mit Süßigkeiten. 
Jeden Tag könnt Ihr ein Türchen öffnen, hinter dem sich einfache sportliche Übungen befinden, die den Winterspeck etwas in Grenzen halten werden. Ich freue mich auf fleißige und motivierte Mitstreiter.
Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit!  

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Nurse living with family

von Juliane Schöne 11 Dez, 2017
Stimmt eigentlich hat er ja Recht, Mama und Papa schlafen auch zusammen in einem Bett.
Als ich noch keine Mutter war, habe ich mir vorgenommen, dass unser Kind niemals mit in unser Bett kommen wird. Er soll sich ja schließlich nicht daran gewöhnen, da man den Wurm dann nicht wieder aus dem Bett heraus bekommt.
Von Anfang an haben wir jedoch alles anders gemacht als geplant. Schon im Krankenhaus hat unser Sohn es bevorzugt, bei Papa auf der Brust zu schlafen. Die Nähe gab ihm die Geborgenheit die er brauchte. Schließlich war er 9 Monate in meinem Bauch eingerollt, geschützt und hat rund um die Uhr meine Stimme, meine Atmung, meinen Herzschlag und meine Bewegungen gespürt. Jetzt soll er auf einmal ganz allein in seinem Bett schlafen? 
Das war nicht immer nach seinem Sinne.
Als wir dann zu Hause waren, war es mir nicht einerlei, dass mein Sohn die ganze Nacht am liebsten in unserem Bett verbringen wollte. Der Gedanke an den plötzlichen Kindstot saß mir ständig im Nacken. So ein Säugling kann sich nicht äußern wenn ihm eventuell die Decke über den Kopf gelegt wird. Dann besteht die Gefahr, dass die Eltern so tief schlafen, dass sie es nicht bemerken, wenn sie sich aus versehen auf ihr Baby legen. Atmet es vielleicht zu viel Kohlendioxid ein, weil seine Umgebung auf Grund der Decken, Kissen und verbrauchten Atemluft der Eltern nicht ausreichend belüftet ist? Das waren alles Beweggründe für mich, unseren Sohn so oft es geht doch in seinem Bettchen schlafen zu lassen.
von Juliane Schöne 28 Nov, 2017
  • eine handvoll Pflücksalat
  • 3-5 Stück Feldsalat
  • 10 Blättchen Rucola
  • 1/2 vorgegarte Rote Beete - Kugel
  • 2-3 Cocktailtomaten
  • 1/4 Avocado
  • grüne Gurke nach belieben
  • 15 Himbeeren
  • 100g Garnelen
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Peffer 
  • Salz
  • 1 EL dunkler Balsamicoessig
  • weitere Gewürze nach belieben
von Juliane Schöne 25 Nov, 2017

Jetzt, da es draußen immer ungemütlicher wird ist man des Öfteren dazu gezwungen, das Spielen mit den Mäusen nach drinnen zu verlagern. Unser Sohn hat zwar ausreichend Spielzeug, doch manchmal lass ich mir zur Abwechslung etwas neues einfallen. Meine Arbeitskollegin hat einen Walnussbaum der prächtig Nüsse trägt. Da sie selbst nicht alle verspeisen kann, hat sie eine Menge davon an uns Kollegen verscherbelt. Bei der Bestellung habe ich dann einfach 2 Kilogramm angegeben ohne zu ahnen, wie viel 2 Kilogramm sein können. Nun haben wir Walnüsse en masse zuhause und wir können gar nicht so viele auf einmal essen. Zum Glück halten die sich ja eine ganze Weile.

Die Walnuss ist nicht einfach nur eine Nuss, man kann sie sehr vielseitig zum Backen und Kochen einsetzen. Mit ihren reichhaltigen Inhaltsstoffen ist sie auch noch gut für unsere Gesundheit, sie erhöt die Denkleistung und kann uns vor Herz- Kreislauferkrankungen und sogar Krebs schützen. Neben diesen Vorteilen dient sie auch prima als Spielzeug in der grauen Jahreszeit. Folgend stelle ich euch ein paar Spielideen vor, mit denen ihr die ungemütlichen Tage füllen könnt und die ganz bestimmt gut bei euren Mäusen ankommen.


von Juliane Schöne 18 Nov, 2017

Immer öfter steht bei uns die Thematik des erneuten Eltern werden im Raum. Was bewegt uns dazu? Was ist das Richtige für unsere nahezu perfekte kleine Familie? Gibt es etwas Schöneres als die Gegenwart, vielleicht die Zukunft?

Bei unserem Sohn ist uns die Entscheidung damals sehr einfach gefallen. Mit einem Jahr, kann man sagen, waren wir noch nicht mal lange ein Paar. Doch der Wunsch nach einer kleinen Familie hatte sich relativ schnell gefestigt. So schnell wie wir den Entschluss gefasst hatten, genauso schnell passierte es dann auch, unser kleiner Schatz war unterwegs. Wir waren mega glücklich und voller Vorfreude. Jede Ultraschalluntersuchung war etwas ganz Besonderes und die Geburt wurde immer mehr herbeigesehnt. Hätte ich schon vorher gewusst, was das für eine Tortur wird, dann hätte ich auf diesen Abschnitt auch ganz gut verzichten können. Es war alles so aufregend und als er dann endlich da war auch alles so neu. Jeder der Kinder hat weiß, dass die erste Zeit, vor allem wenn sich die Mäuse noch nicht so richtig äußern können, ab und an ganz schön anstrengend ist und man teilweise auch an seine Grenzen kommt. Sei es der Schlafmangel, die ersten Wutanfälle, die hinten angestellte Beziehung oder auch die Sorge, dies sind nur wenige Beispiele als Ursache dafür. Unser Sohn ist jetzt 2 3/4 Jahre jung und bis auf wenige Ausnahmen ist der Umgang mit ihm relativ entspannt und wir sind zufrieden mit dem was wir uns aufgebaut haben.

von Juliane Schöne 12 Nov, 2017
"Seid ihr so zeitig schon in den Urlaub geflogen? Das haben wir uns noch nicht getraut."
Kein Problem, wenn man ein paar Dinge beachtet!
Als erstes überlegt man sich wohin es geht. Für den Anfang ist es vielleicht nicht schlecht, sich ein Ziel zu suchen, das nicht so weit weg ist, da erscheint einem der Flug mit Kind nicht wie eine Ewigkeit. Da kann ich Mallorca sehr empfehlen. Fühlt man sich sicher und alles hat gut geklappt, kann man sich beim nächsten Mal etwas weiter trauen. Bei der Zimmerwahl sucht man sich am besten ein Apartement bzw. Familienzimmer. Da kann der Nachwuchs in Ruhe schlafen, während Mama und Papa den Abend gemütlich im Wohnzimmer ausklingen lassen.

von Juliane Schöne 09 Nov, 2017
Sind wir schlechte Eltern, weil wir ab und zu ,neben der Kita, die Betreuung unseres Sohnes in andere Hände geben?
Die Einen sagen JA und können dies gar nicht nachvollziehen. Ihre Meinung begründen sie zum Einen damit, dass man sich ja schließlich ausgesucht hat, eine Familie zu gründen und man demzufolge auch dafür Verantwortung übernehmen muss. Wenn die Kinder erwachsen sind, dann hat man schließlich genug Zeit, wieder etwas für sich zu tun. Es sei egoistisch sein Kind abzugeben, nur um den eigenen Interessen gerecht zu werden. Zum anderen fällt es einigen auch schwer, die Erziehung und Obhut des eigenen Kindes an andere zu überlassen. Es könnte in dieser Zeit etwas passieren, es könnte falsch erzogen werden oder sogar etwas falsches zu Essen bekommen. ( ich spreche hier von ein paar Süßigkeiten).

Es gibt zum Glück auch die Anderen, zu denen auch wir gehören, die sagen NEIN, es ist kein Weltuntergang auch mal an sich zu denken.
Uns ist klar, dass wir die Verantwortung für unseren Sohn zu tragen haben, was wir auch im vollen Maße tun. Aber anderseits tragen wir auch die Verantwortung für uns selbst und für mich gehört da auch ein wenig Psychohygiene dazu. Nur weil man jetzt eine Mama oder ein Papa ist, heißt es für mich nicht, dass man seine eigenen Bedürfnisse außer Acht lassen sollte. Natürlich stelle ich sie etwas nach hinten aber nicht ganz in den Keller. Auch Mamas und Papas sind Menschen und benötigen ab und zu Zeit, um ihre Akkus wieder aufzuladen. Somit sind sie zufrieden, entspannter und die Gefahr, dass man die Erziehung des Kindes als eine Last betrachtet ist gering.
Wir nehmen meist die Hilfe der Großeltern in Anspruch, um 1 bis 2 mal im Monat etwas gemeinsam zu unternehmen. Ein Kino- oder Saunagang oder mal Abends etwas mit Freunden unternehmen ist da ganz nach unserem Geschmack. Natürlich halten wir uns auch gegenseitig den Rücken frei aber zusammen ist es eben doch viel schöner. Der Papa ist zudem ein Fussballer und jeder der einen zu Hause hat weiß, am Wochenende ist Spiel. Da ich als Krankenschwester aber in Schichten und auch am Wochenende arbeiten muss, nimmt er die Unterstützung der Großeltern gerne an. Zur Not haben wir auch eine Babysitterin engagiert, die auch mal zu uns kommt, um für unseren Sohn da zu sein, dies ist jedoch eher selten.
Betrachtet man das ganze mal aus der Sicht des Kindes, dann ist es doch auch mal schön, bei Oma und Opa zu sein. Unser Sohn ist immer begeistert von dem was die Großeltern mit ihm unternehmen. Sie lassen sich meist etwas Tolles einfallen und er erzählt noch Monate danach von seinen Erlebnissen. Zum Anderen stärkt es auch die Bindung zwischen beiden. Die Großeltern freuen sich auch immer, den Kleinen bei sich zu haben. Leider ist meine Mama vor kurzem schwer erkrankt und ihr wird es in der nächsten Zeit nicht möglich sein, unseren Sohn zu nehmen und das stimmt sie sehr traurig. Sie freut sich schon auf die Zeit, in der sie wieder mehr für den Kleinen da sein kann.

von Juliane Schöne 07 Nov, 2017

"Also Früher..." Wer kann es auch nicht mehr hören?
Mich nervt es mal mehr und mal weniger, wenn mich die etwas ältere Generation mit ihren verblassten Erinnerungen aufklären wollen, wie man Kinder "richtig" erzieht.
"Also unsere Kinder waren mit einem Jahr trocken" ,
"Dein Sohn schläft immernoch bei euch im Bett?",
"Ist er nicht zu kalt angezogen?",
"Also ich wäre da strenger gewesen!" ,
"Meinst du, dass deine Milch noch reicht?"
"Du musst da konsequenter sein!"...

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